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Wallfahrt nach Altötting


WALLFAHRT nach ALTÖTTING – 19.5.-21.5.2019

Nach dem Sonntagsgottesdienst am 19.5. steht der Reisebus bereit, um unsere kleine Pilgergruppe von 11 Personen (eine Absage) aufzunehmen. Zügig geht es ab 11 Uhr über die Westautobahn zu einem Zwischenstopp Ansfelden, wo noch 2 Ehepaare zusteigen. Unterwegs zelebrieren wir zur Einstimmung eine Andacht mit Rosenkranz.

Bei warmem, sonnigen Wetter treffen wir gegen halb vier in Altötting ein, wo der Bus nur mit Mühe durch die engen Gassen zum Hotel Post findet. Nach dem Einchecken treffen wir uns zum Stadtrundgang, der am Kapellenplatz beginnt, wo die berühmte Gnadenkapelle das historische und spirituelle Zentrum des Ortes bildet. Das mittelalterliche Gnadenbild ist im achteckigen apsisartigen Teil der Kirche aufgestellt und wird von Votivgaben umrahmt; in stiller Verehrung sind Pilger davor versammelt. Um das Kirchlein läuft ein Arkadengang, in welchem unzählige Bilder und Inschriften das Eingreifen der Gottesmutter in kritischen Situationen bezeugen. Weiter geht es zur großen Stiftskirche mit dem angeschlossenen Kreuzgang und Kapellen; ringsum ist der weite Platz umsäumt von Kirchen, geistlichen und öffentlichen Gebäuden. Das gemeinsame Abendessen um 18 Uhr beschließt den ersten Tag mit Diskussionen über das Ende der ÖVP-FPÖ-Koalitionsregierung.

Am Montag steht nach einem üppigen Frühstück die Besichtigung der riesigen Basilika an, deren klassisch barocker Stil ihrer Entstehungszeit Anfang des 20. Jahrhunderts heftig widerspricht. In der Seitenkapelle feiern wir eine Andacht, ehe wir uns in das benachbarte Kapuzinerkloster begeben, Wirkungs- und Gedächtnisort des Hl. Konrad von Parzham. Dieser gelangte durch seinen demütigen und einfühlsamen Dienst an der Klosterpforte über 41 Jahre lang zur Heiligkeit. Arbeitsplatz, Pfortenbesucherbuch, Sterbezelle, und nicht zuletzt sein unverwest als Reliquie erhaltener Finger erinnern an ihn. Der Festgottesdienst zum 85. Jahrestag der Heiligsprechung in der modern renovierten gotischen Kirche mit dem Sarkophag ist ein Zufallsgeschenk, denn in einer Predigt werden uns auch die Folgen seiner konsequenten Verehrung in nationalsozialistischer Zeit vor Augen geführt. Persönlich begeistern mich die besonderen Lichteffekte im Apsisgewölbe, wo 12 beleuchtete Öffnungen die Tore ins himmlische Jerusalem darstellen. Nach der Mittagspause führt uns der erste Weg zum hochberühmten Jerusalempanorama, einer zentralen hölzerne Plattform mit Ausblick auf ein Rundpanorama der heiligen Stadt, auf welchem um die Jahrhundertwende der Maler Fügel die Geschehnisse zur Zeit Christi täuschend plastisch dargestellt hat. Da sich der Regen seit Vormittag verstärkt hat, beten wir den Kreuzweg in der schmucken Barockkapelle der Englischen Fräulein gleich gegenüber dem Hotel, anschließend geht es zur gotischen Michaelskirche, die in einem akkurat gepflegten Friedhof steht. Bis zum vorabendlichen Rosenkranzgebet bleibt noch etwas Zeit, die wir zur Auswahl von Duftmischungen als Mitbringsel im Weihrauchmuseum und zur Regeneration nutzen. Das üppige, schmackhafte Abendessen in gemütlicher Atmosphäre danach verlangt nach einem Verdauungsspaziergang, wenn auch in strömendem Regen.

Dienstag, der Abschlusstag, ist für einen Ausflug nach Markt Marktl, dem Geburtsort Papst Benedikt XVI., reserviert. Es hat die Nacht über durchgeregnet und der Inn ist bedrohlich angeschwollen, wie wir bei der Überquerung feststellen. Um 9 Uhr fahren wir ab, 17 km weiter hält der Bus und zu Fuß kommen wir vor das Geburtshaus, das extra für uns aufgesperrt wird. Eine kurze Führung macht uns mit der Lebensgeschichte der 3 Geschwister Ratzinger bekannt, zugleich sind persönliche Exponate des Papstes zu besichtigen und graphische Werke sowie Plastiken mehrerer Künstler. In der nahe gelegenen Kirche des Hl.Oswald, einem erweiterten pseudogotischen Bau des 19. Jahrhunderts, feiern wir mit dem Mesner eine Abschlussmesse. Das Mittagessen im Café-Restaurant „Am Rathaus", begleitet vom Abrisslärm des Nachbarhauses, vereinigt uns ein letztes Mal an einem Tisch. Alle sind froh und dankbar für das interessante Kulturerlebnis und die spirituelle Bereicherung dieser 3 Tage!

Nikolaus Philippovich



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[ 2019/06/12 20:38 | 98 KB ]


2019/05/19

   
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